zwei Altenpflegerinnen

Das Spezialmodul "Nichtakademische Gesundheitsberufe"

  • zur berufssprachlichen Vorbereitung (B2) im Kontext der Anerkennung von beruflichen Abschlüssen
  • im Rahmen der bundesweiten berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz
  • gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Die Teilnehmenden eines Spezialmoduls im Berufsfeld der nichtakademischen Gesundheitsberufe sind zugewanderte Personen mit Deutsch als Zweitsprache, die

  • über eine im Herkunftsland abgeschlossene Ausbildung
    der Krankenpflege, Altenpflege, Kinderkrankenpflege oder Entbindungspflege verfügen,
  • ihre Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B1 nachweisen können, 
  • im Rahmen der Anerkennung ihres Berufes beabsichtigen einen Antrag auf Anerkennung der Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses zu stellen oder dies bereits getan haben,
  • die Aufnahme einer Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger, Entbindungspflegerin/Entbindungspfleger anstreben oder
  • bereits als Pflegehelferin/Pflegehelfer bzw. Assistenz in einem Gesundheitsberuf beschäftigt sind und/oder
  • sich derzeit in einer Anpassungsmaßnahme oder in einer Vorbereitungsmaßnahme auf eine Kenntnisprüfung (Gesundheits- und Krankenpflege, Physiotherapie, Entbindungspflege) befinden und sprachliche Unterstützung für einen erfolgreichen Abschluss benötigen.

Voraussetzung für eine Teilnahme am Spezialmodul „Nichtakademische Gesundheitsberufe“ sind Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B1.

Vor der Kursaufnahme erfolgt ein Einstufungstest nach DeuFöV § 8 Abs. 1 der eine Einschätzung der allgemeinsprachlichen und ggf. berufsfeldübergreifenden Sprachkenntnisse ermöglicht, sofern die oder der Teilnehmende über kein B1-Zertifikat oder über ein B1-Zertifikat verfügt, das älter als sechs Monate ist.

  • Ausbau und Erwerb interkultureller Kompetenz sowie der Berufssprache in ihren zahlreichen Facetten. Dazu sind sowohl der objektive Sprachbedarf als auch das subjektive Sprachbedürfnis zu berücksichtigen und in die curriculare Lernzielplanung einzubeziehen.
  • Zudem sollen Reflexionsphasen eine Auseinandersetzung mit dem pflegerischen und therapeutischen Selbstverständnis, mit den im bundesdeutschen Gesundheitswesen vorherrschenden beruflichen Rollen und Erwartungshaltungen sowie mit Rollenkonflikten und Rollenambivalenzen ermöglichen.

Die Teilnahme an den Modulen der Berufssprachkurse ist für Sie kostenfrei. Nur wenn Sie bereits arbeiten und keine zusätzlichen Leistungen der Bundesagentur für Arbeit erhalten, müssen Sie für die Teilnahme einen Beitrag leisten. Dieser beläuft sich auf 50 Prozent des
Kostensatzes, den die Sprachschule pro Teilnehmer/-in und Unterrichtseinheit erhält.

Die Zahlung des Kostenbeitrags kann durch Ihren Arbeitgeber erfolgen.

Fahrtkosten werden Ihnen erstattet, wenn Sie mehr als drei Kilometer (kürzester Fußweg) vom Kursort entfernt wohnen und Empfänger von Leistungen nach SGB II, SGB XII, Asylbewerberleistungen oder Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB II sind.

Einen Berechtigungsschein erhalten Sie über das zuständige Jobcenter oder die Agentur für Arbeit, nach entsprechender Eignungsprüfung.

Wenn Sie bereits arbeiten, sich in der Ausbildung befinden oder ein Berufsanerkennungsverfahren durchlaufen kann der Berechtigungsschein über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ausgestellt werden.

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